In Biodanza werden die Sessions Vivencia genannt (spanisch: Erleben, Erlebnis).
Jede Vivencia besteht aus zwei Teilen, der Vorstellung des Themas und dem Tanz.

1. Vorstellung des Themas

Zu beginn einer Session gibt die Leiterin eine kurze Einführung in das Thema und öffnet den Raum für Fragen.

Das Thema kann sich bei einer wöchentlichen Gruppe über einen längeren Zeitraum strecken und in dieser Zeit in allen Facetten beleuchtet und vertieft werden.

2. Tanzteil

Eine Biodanza-Session besteht aus Tänzen und Körperübungen oder Gesten. Der Kontakt unter den Teilnehmer*innen findet über Blicke und Berührungen ohne Worte statt. Die Biodanza-Leiterin erklärt, was und wie getanzt wird. Die Leiterin macht also jeden Tanz oder Übung zunächst vor, um den Teilnehmer*innen einen Eindruck zu verschaffen, wie sich der Tanz bzw. die Übung anfühlen kann. Dies dient nur als Anregung, denn jeder findet seinen eigenen Ausdruck.

Um Biodanza zu praktizieren, musst Du nicht im herkömmlichen Sinne tanzen können. Vielmehr solltest Du die Bereitschaft mitbringen, Dich durch den Tanz frei auszudrücken.

Frauen und Männer sind gleichermaßen willkommen.

Ablauf und Musik

Eine Vivencia enthält sowohl schwungvolle als auch ruhige Phasen. Besonders der erste Teil einer Session ist belebend und aktivierend; der zweite Teil führt in eine Verlangsamung, Körper und Geist werden beruhigt. Letztlich ist eine Session so aufgebaut, dass die Teilnehmer*innen am Ende im Gleichgewicht sind.

Die Musik führt rund um den Globus und durch verschiedene Stilepochen: südamerikanische Rhythmen mit Salsa, Samba und Forro, Pop, World-Musik, Klassik und Swing.