Jeder Mensch sehnt sich nach Lebensfreude, Entfaltung, Liebe, Genuss und Beziehung. In Biodanza werden diese fünf Grundbedürfnisse des Menschen angesprochen. Diese Bedürfnisse sind miteinander verwoben und klingen während einer Tanz-Session unterschiedlich stark an. Je nach Thema wählt die Leiterin einen Schwerpunkt dieser fünf Aspekte, wobei die Vitalität, unsere Lebenskraft, meist im Vordergrund steht. In Biodanza spricht man von den „fünf Erlebnislinien“, da wir in einer Session diese fünf Qualitäten erleben und erfahren dürfen.

1. Lebenskraft

1. Lebenskraft

Die Vitalität ist unsere Lebensenergie, die uns kraftvoll und freudig vorantreibt.

Das Gefühl, lebendig zu sein, macht uns präsent.

Indem wir Lebensfreude kultivieren, fördern wir unsere psychische und körperliche Gesundheit.

2. Kreativität

2. Kreativität

Die Kreativität macht uns zum Schöpfer unseres Lebens. Wir dürfen unser Leben erfinderisch gestalten.

Das kindliche Potenzial der Neugierde wird geweckt. Kreativität lässt uns über uns selbst Staunen. Staunen schärft unsere Sinne, stärkt unsere Akzeptanz, unser Miteinander.

3. liebevolle Zuwendung

3. liebevolle Zuwendung

Die Liebe zu uns selbst und unseren Nächsten, Mitgefühl und Fürsorge weiten unser Herz.

Liebevolle Achstamkeit, Freundlichkeit zu uns selbst und unseren Mitgeschöpfen und Wertschätzung von Herzen macht das Leben besonders sinnhaft.

4. Sinnlichkeit

4. Sinnlichkeit

Sinneserfahrungen und Genuss sensibilisieren uns für die Schönheit des Lebens.

Indem wir uns für das Wunder des Lebens öffnen, können wir Dankbarkeit erfahren für alle freud- und leidvollen Facetten, die uns das Leben beschert.

5. Transzendenz

5. Transzendenz

Die Erfahrung des Ursprungs, der Quelle. Manche sprechen von Gott, dem Höchsten Selbst oder dem großen Geheimnis.

Die menschliche Gemeinschaft, das geteilte Menschsein ermöglicht uns, die Verbindung zu einer höheren Ausrichtung herzustellen.

Bei jedem der fünf Aspekte steht die BEGEGNUNG im Mittelpunkt. Der Gründer der Biodanza-Methode Rolando Toro spricht dabei von der „Poesie der Begegnung“. Dabei geht es darum mit uns selbst und unseren Mitmenschen in Beziehung zu treten und uns mit dem Leben und der Schöpfung zu verbinden.