Biodanza zu tanzen bedeutet für mich zu kommunizieren. Mein inneres Erleben nach außen zu transportieren. Meine Gefühle sichtbar werden zu lassen. Mich zu vernetzen mit meinen Mitmenschen. Mich zu verbinden mit dem Leben.

Tanzen

Ich habe als junge Frau Jazz-Dance und Modern Dance getanzt, dann schnupperte ich in Flamenco und diverse Latin-Stilarten hinein. Später verhalf mir die Feldenkrais-Methode dazu, mein Bewegungsbewusstsein zu erweitern. All diese Disziplinen dienen mir heute als Hintergrund.

Besonders als Jugendliche wollte ich immer tanzen, am liebsten professionell, was jedoch unmöglich war, da ich erst spät damit begonnen hatte. Damals hätte ich mir nicht träumen lassen, dass ich als Erwachsene einmal Tanz in einer ganz anderen Form unterrichten würde. Einer Form, bei der Positionen und Stil im herkömmlichen Sinne keine Rolle spielen würden, sondern der innere Tanz frei nach außen transportiert werden kann.

Zu Biodanza habe ich gefunden, als ich spürte, dass mein äußeres Leben und mein inneres Erleben nicht mehr harmoniert haben. Biodanza hat mir geholfen, mein Leben im Innen wie im Außen wieder in Einklang zu bringen. Biodanza, dem Tanz des Lebens, fühle ich mich auch ein Stück weit wegen seiner südamerikanischen Herkunft verbunden, da ich selber deutsch-peruanische Wurzeln habe. Die südamerikanischen Rhythmen sind mir ebenso vertraut wie die Musikstile der abendländischen Kultur.

Biodanza Ausbildung

Meine Ausbildung als Biodanza-Leiterin absolvierte ich von 2013-2016 in der Biodanza Schule Bayern bei Adriana Pinto. 2016-2017 war ich Begleiterin der 5. Ausbilungsgruppe der Biodanza Schule Bayern. Als Biodanza-Leiterin baue ich über die Musik und den Tanz eine Brücke zu einem tiefen inneren Erleben der Teilnehmer*innen, zu einem inneren und äußeren Tanz. Einer Bewegung, die von Innen nach Außen schwingt und authentisch ist.

Eine andere Art von Brücke schaffe ich bei meiner Arbeit als Übersetzerin und Dolmetscherin. Hier ist es mir möglich durch die sprachliche Verständigung Kulturen zu vernetzen.

Im Juni 2018 hielt Rodrigo Toro (Sohn von Rolando Toro, dem Begründer von Biodanza) in München eine Fortbildung zum Thema „Kontakt und Streicheln“ und ich hatte das außerordentliche Vergnügen, ihn zu verdolmetschen. Es war eine Wohltat, meinen Beruf als Dolmetscherin mit meiner Berufung als Biodanza-Leiterin zu verbinden.

Glück und Lernen

Glücklichsein ist eine Entscheidung. Tagtäglich haben wir die Möglichkeit, das halbleere oder halbvolle Glas zu sehen. Jeden Abend können wir den Tag Revue passieren lassen und uns die Dinge vor Augen halten, die uns dankbar gemacht, uns Mut gegeben und uns ein Lächeln in die Augen gezaubert haben.

Glück im Unterricht

Und das Glücklichsein kann man üben und lernen. Am besten von Kindes Beinen an. Seit Herbst 2018 bin ich involviert in die Glückswerkstatt: eine Neigungsgruppe für die 1.-3. Klässler an der Montessorischule Biberkor in Berg am Starnberger See. Dort kann ich den Unterricht besonders mit Bewegungselementen bereichern.

Als Hintergrund der Glückswerkstatt dient die Forschung von Richard Davidsons „Kindness Curriculum“ und die Positive Psychologie.

Inhalte sind: Achtsamkeits- und Atemübungen mit dem „Bauchfreund“ (ein Kirschkernsäckchen), tierische Gefühle und Umgang mit den eigenen Gefühlen (erspüren, tanzen, benennen, regulieren) und Gefühle bei anderen wahrnehmen und damit umgehen. Die Wirkung von Freundlichkeit, Dankbarkeit, etc. Und nicht zuletzt: Was sind meine persönlichen Gaben und wie kann ich sie umsetzen?

www.montessori-biberkor.de

Warum ich den Kolibri als Logo gewählt habe

Der Flug des Kolibri mutet wie ein Tanz an.
Sein Flügelschlag kündet von der Leichtigkeit des Lebens.
Sein prachtvolles, schillerndes Federkleid von der Schönheit des Lebens.
Seine Nahrung von der Süße des Lebens.

Biodanza gleicht einem Kolibri.
Biodanza erfüllt unser Herz mit Lebensfreude und Glück.
Biodanza ist Nektar für Leib und Seele.